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In den Gesprächen vor meiner Abreise, in den EMails und auch von den Einheimischen hier vor Ort wurde und werde ich immer wieder gefragt, was mich dazu brachte, das schöne Aachen zu verlassen und für drei Monate auf einen anderen Kontinent zu gehen. Ich mache es mir einfach und kopiere hier einfach meine Vorstellung für Nangu-Thina und deren Webpage hier in meine hinein:
[...] Seit nunmehr 10 Jahren bin ich hier Vorstand im Stamm und habe auch alle Stufen bis auf die kleinen Wölflinge geleitet. Zudem bin ich im Bezirk (www.dpsg-aachen.de) tätig, sitze im erweiterten Vorstand, leite seit vielen Jahren die Widerstandstour für Rover und Leiter im Bezirk, bin also recht involviert in meinen zweiten Beruf, der Pfadfinderei.
In meinem erster Beruf bin ich Bankkaufmann. Den habe ich aber zugunsten der Beendigung meines Studiums in Wirtschaftswissenschaften größtenteils „abgeschafft“ und darf mich nun seit 2,5 Jahren Student schimpfen. Und hiermit kann ich direkt überleiten, wie ich nun zu Nangu-Thina und der Reise nach Südafrika kam.
In der Zeit, in der ich nun richtiger Student war und ich mich nicht mehr an feste Arbeits- und Urlaubszeiten halten musste, wollte ich unbedingt meine Nase außerhalb der kleinen schönen Euregio Maas-Rhein strecken und die Welt sehen. Nicht für einen Urlaub, nein, ich wollte irgendwo anders eine neue Kultur kennen lernen und wollte dementsprechend an einem mir noch x-beliebigen Ort wohnen und arbeiten. Ob das nun berufsspezifisch oder studiumsspezifisch wäre, das war nun sekundär.
Glücklicherweise stolperte ich in einer DPSG-Zeitschrift über einen Artikel von Nangu-Thina und sah die Möglichkeit, in Rahmen meines Zweitberufes und Hobbys eine andere Kultur kennen zu lernen. Die anderen Ideen rund um die Finanzmetropolen Luxemburg, Frankfurt oder New York und dem Praktikum in einem Kreditinstitut waren alsbald vom Tisch. Südafrika war nun wirklich eine fremde Kultur, an allen anderen Plätzen war es zu europäisch. Zudem reizten mich die Pfadfinder einfach mehr als ein Kreditinstitut, auch wenn diese Zeit hier in SA in meiner „Karriereleiter“ sicherlich nicht so hoch dotiert wird wie ein Praktikum in einer Bank. Aber egal.... ich bin nun mal Pfadfinder.
Und was sind nun meine Aufgaben hier in Mpumalanga? Mein dritter Beruf ist die Computertechnik. Ich bin mit der Kiste geradezu aufgewachsen und das erste Mal, dass ich ein Buch mit Programmiersprachen in der Hand hielt, das war schon in der Grundschule. In Aachen unterrichte ich nebenbei in einer Computerschule MS Office, Internetbasiswissen und alles mögliche, was Erwachsene so für die ersten Schritte mit dem Wunderkasten so benötigen. Netzwerktechnik und HTML sind weitere „Geschäftsfelder“.
Und genau dieses Wissen wird hier unten benötigt. Kerstin, die andere Praktikantin, kümmert sich größtenteils um das Büro und übrige Tätigkeiten, während ich hier Uraltcomputer herrichte und repariere oder allen möglichen Leitern Tipps und Tricks gebe. Diese Aufgabe ist insofern auch sehr interessant, da ich von den vielen Personen hier gebucht werden kann und zu den diversen Personen nach Hause gehe. So kann ich zugleich noch viel über die Lebensweise der weißen und schwarzen Bevölkerung lernen.
Ja, soweit meine Vorstellung und meine Idee in kurzen knappen Worten, die Reise nach Südafrika anzutreten.
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