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Dieses Wochenende hat eigentlich noch eine Vorgeschichte: Wir waren freitags zu einem leckeren Shrimps-Essen eingeladen bei Freunden aus Nelspruit. Hier links ist Simon zu sehen, dessen Lachen immer ansteckend ist und mit dem man immer Spaß haben kann. Eigentlich sind alle hier super nett und freundlich... aber das Bild von Simon passte gerade sehr gut in die Vorgeschichte.
Nachdem wir unsere Bäuche mit Shrimps vollgeschlagen haben, gebacken in Knoblauchbutter und angeschärft mit Piri-Piri-Sauße, packte ich meine Uno-Karten aus, die mich auf jeder Reise durch die ganze Welt begleiten. Während des abendlichen Kartenspiels mit der ganzen Familie inkl. Mama und Cousins wurde die Idee gesponnen, noch in der gleichen Nacht die Sachen zu packen und ca. 40km nördlich zu einem nahegelegenen Staudamm zu fahren. Nungut, gesponnen und getan.... wir packten unsere Sachen um 0.30 Uhr und auf ging es zum Damm.
Des nachts konnte man kaum erkennen, in welcher schönen Gegend wir uns aufgehalten haben. Am nächsten Morgen entstand somit das Foto von unserer Blockhütte, an der wir unter freiem Himmel geschlafen haben. Interessant war hier wiederum die Erfahrung, dass Lennet eine Pistole dabei gehabt hat, zur Vorsorge, falls wir überfallen worden wären. Aber keine Sorge, nix ist passiert.
Lennet hatte ein kleines Bötchen mitgebracht, auf dem vier Personen etwas gequetscht Platz fanden. Dies ließen wir am nächsten Tag zu Wasser und gingen auf dem See fischen. Dabei lag der See absolut herrlich umringt von Hügelketten mit Gras- und Buschbewuchs und mit angelegten Wäldern der lokalen Papierindustrie. Das war schön... einfach einen Tag mal nix tun. Einfach entspannt auf dem Boot sitzen und hin und wieder zur Angel greifen und versuchen, einen Fisch an den Haken zu bekommen.
Leider hatte ich kein Glück beim Angeln. In den zwei Tagen “Relaxen am Damm” kam ich auf einen einzigen Biss, das heißt, der Fisch hatte angebissen, konnte sich aber aus eigener Kraft wieder befreien.
Warum die Fische gerade meine Route nicht mochten, kann ich nicht verstehen. Ich nutzte der gleichen Haken wie Matthias und versuchte auch, die gleiche Wurf- und Einholtechnik nachzuahmen. Er kam innerhalb von zwei Stunden auf ganze vier Fische, die er aus dem Wasser holte. Naja, ein wenig frustrierend, aber dafür hatte ich weit aus mehr Spaß, andere Objekte an den Objektiv-Haken meiner Kamera zu kriegen.
Des Abends wurden wir mit einem wundersschönen Sonnenuntergang belohnt, während wir auf dem See dahintrieben und weiterhin vergeblich versuchten, die Fische einzufangen. Aber bei solchen stillen ruhigen relaxten Momenten sind einem die Fische eigentlich eh egal.
Zum Glück hatte Stefan genauso wenig Glück beim Angeln wie ich. Es liegt also nicht an der Erfahrung sondern nur, ob man beim Auswerfen der Angel zufällig den Fisch gerade erschlägt im Wasser. :-)
Am Sonntag Morgen wurden wir von diesem schönen Sonnenaufgang geweckt in der Hütte. Leider fielen danach die Batterien aus, so dass dies hier das einzige Bild von dem Sonntag blieb.
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